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Kosten, Steuern & Budget

Rechnet sich ergonomische Ausstattung im Homeoffice?

Ja. Eine nicht ergonomische Ausstattung kostet bis zu 25 % Produktivität – gemessen an einem Jahresgehalt ist das ein Vielfaches der Ausstattungskosten. Ergonomie im Homeoffice ist damit eine der wirtschaftlichsten Investitionen in hybride Arbeit.

Studien von Fraunhofer IAO und Techniker Krankenkasse zeigen, dass Beschäftigte an nicht ergonomischen Heimarbeitsplätzen bis zu 25 % ihrer Produktivität verlieren. Bei einem Jahresgehalt von 60.000 € entspricht das rechnerisch bis zu 15.000 € pro Person und Jahr – ein komplettes ergonomisches Setup kostet über drei Jahre einen Bruchteil davon.

Der Bedarf ist ebenfalls gut belegt: 36 % der Hybridarbeitenden geben Rücken-, Nacken- oder Kopfschmerzen an (Forsa, N = 1.500), die Krankheitstage pro Arbeitnehmer sind laut Statistischem Bundesamt von 11,2 (2021) auf 19,4 (2023) gestiegen, und in einer onyo-Befragung (N = 294, DACH) hatten nur 33 % der hybrid Arbeitenden zu Hause einen ergonomischen Stuhl.

Für den eigenen Business Case gilt: Ausstattungskosten pro Person und Monat den vermeidbaren Produktivitäts- und Ausfallkosten gegenüberstellen. Schon ein bis zwei vermiedene Krankheitstage pro Jahr tragen einen erheblichen Teil der monatlichen Ausstattungsrate.

Auf den Punkt

  • Bis zu 25 % Produktivitätsverlust ohne ergonomische Ausstattung (Fraunhofer IAO/TK)
  • 36 % der Hybridarbeitenden mit Rücken-, Nacken- oder Kopfschmerzen (Forsa)
  • Krankheitstage je Arbeitnehmer: 11,2 (2021) → 19,4 (2023, Destatis)
  • Nur 33 % mit ergonomischem Stuhl zu Hause (onyo-Befragung, N = 294)

Quellen

Dieser Text ist eine fachliche Orientierung und keine Rechts- oder Steuerberatung.

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