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DEKRA Arbeitssicherheitsreport 2025: Was HR über Sicherheit, Gesundheit & Homeoffice wissen muss

Der DEKRA Arbeitssicherheitsreport 2025 zeigt: Fehlzeiten steigen, Sicherheitskultur bröckelt, Homeoffice ist ergonomisch riskant. Die wichtigsten Erkenntnisse für HR – inklusive Handlungsempfehlungen für mobiles Arbeiten.

27. Oktober 2025
DEKRA Arbeitssicherheitsreport 2025: Was HR über Sicherheit, Gesundheit & Homeoffice wissen muss

Der DEKRA Arbeitssicherheitsreport 2025 zeigt klar: Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz stehen unter massivem Druck – durch hybride Arbeit, psychische Belastungen, digitale Transformation und den wachsenden Wunsch nach nachhaltiger Arbeitgeberverantwortung.

Für HR-Teams und Unternehmensleitungen heißt das: Jetzt handeln, um Produktivität, Gesundheit und Mitarbeiterbindung langfristig zu sichern. Die wichtigsten Erkenntnisse – inklusive Relevanz fürs Homeoffice – im Überblick.

1. Arbeitsunfälle nehmen ab – Fehlzeiten steigen drastisch

2023 gab es in Deutschland weiterhin über 783.000 Arbeitsunfälle, davon rund 380 tödlich. Während tödliche Unfälle zurückgehen, explodieren die Fehlzeiten:

  • 22 durchschnittliche Krankheitstage pro Beschäftigtem (Anstieg gegenüber 2016)
  • 885 Mio. Erwerbsunfähigkeitstage insgesamt
  • 128 Mrd. Euro wirtschaftlicher Schaden durch Ausfälle

Prävention und Gesundheitsförderung sind kein „nice to have" mehr, sondern ein strategischer Wettbewerbsfaktor.

2. Unterweisungen: Pflicht ja – aber oft mangelhaft umgesetzt

Obwohl laut DGUV mindestens eine jährliche Unterweisung gesetzlich vorgeschrieben ist:

  • 73 % erhalten regelmäßige Unterweisungen
  • 9 % bekommen gar keine
  • In Unternehmen unter 50 Mitarbeitenden sogar 24 % ohne jede Unterweisung

Gerade kleine Unternehmen brauchen pragmatische Lösungen – etwa digitale Schulungen und standardisierte Prozesse.

3. Sicherheitskultur: Regeln bekannt, aber nicht gelebt

  • 73 % kennen die Sicherheitsregeln
  • Aber nur 51 % sagen, dass sie immer eingehalten werden

Es fehlt häufig das Safety Mindset: Mitarbeitende trauen sich nicht, Kolleg:innen auf unsicheres Verhalten anzusprechen. Wer Sicherheitskultur stärkt, erhöht zugleich Vertrauen und Teamzusammenhalt.

4. Homeoffice & mobiles Arbeiten: beliebt – aber ergonomisch riskant

39 % der Beschäftigten arbeiten überwiegend oder vollständig im Homeoffice, in Büroberufen sogar 67 %. Die positiven Effekte überwiegen:

  • 89 % freuen sich über den Wegfall des Arbeitswegs
  • 68 % schätzen flexible Arbeitszeiten
  • 56 % können sich besser konzentrieren

Doch die Schattenseiten sind erheblich:

  • 21 % leiden unter ergonomischen Beschwerden (Rücken, Nacken, Kopf)
  • 20 % arbeiten länger oder zu untypischen Zeiten
  • 17 % fehlen klar abgegrenzte Arbeitsbereiche
  • 68 % haben trotz Krankheit weiter im Homeoffice gearbeitet

Genau hier setzt onyo Homeoffice-as-a-Service an: professionelle, ergonomische und gesetzeskonforme Ausstattung verhindert langfristige Schäden, steigert die Produktivität und erfüllt die Arbeitgeberverantwortung.

5. Nachhaltigkeit & „Culture of Care": Mitarbeitende erwarten mehr

  • 57 % sagen, Nachhaltigkeit spielt im Unternehmen eine große Rolle
  • 69 % wünschen sich aktiv einen nachhaltigen Arbeitgeber
  • 61 % spüren, dass der Arbeitgeber sich um ihr Wohl kümmert – im Handel und Außendienst deutlich weniger

Moderne Arbeitgeber setzen auf nachhaltige Gesundheits- und Arbeitskonzepte – inklusive sauber dokumentierter Homeoffice-Verantwortung.

6. Gesundheitsförderung: viele Angebote, geringe Nutzung

  • 42 % Vorsorgeuntersuchungen
  • 41 % ergonomische Arbeitsplatzgestaltung
  • 34 % Fitness-Kooperationen
  • 25 % Stress- und Entspannungskurse

Aber: Nur 50 % nutzen die betriebsärztlichen Angebote. Besonders kritisch: psychische Erkrankungen verursachen mittlerweile 28 Krankheitstage pro Fall – Tendenz seit Jahren steigend. HR muss niedrigschwellige digitale Angebote schaffen und Services sichtbarer machen.

7. KI & Digitalisierung: Chance – und Belastung

  • 29 % empfinden KI als echte Erleichterung
  • 12 % fühlen sich überfordert
  • 13 % haben Angst um den Arbeitsplatz
  • 32 % sehen steigenden Leistungsdruck durch digitale Überwachung

Unternehmen sollten Transparenz schaffen, Mitarbeitende schulen und KI-Einführungen aktiv begleiten.

Fazit: Arbeitssicherheit neu denken – besonders im Homeoffice

Der DEKRA-Report zeigt unmissverständlich:

  • Sicherheit ist nicht überall gewährleistet
  • Psychische und ergonomische Belastungen steigen
  • Homeoffice wird oft ohne klare Gefährdungsbeurteilung betrieben
  • Mitarbeitende wünschen sich mehr Nachhaltigkeit und Fürsorge

Genau hier liegt die Chance: Wer strukturiert, ergonomisch und nachhaltig in sichere Arbeitsumgebungen investiert – im Büro wie im Homeoffice – steigert Produktivität, Gesundheit und Bindung gleichermaßen. Mit Lösungen wie onyo wird die Einhaltung gesetzlicher Pflichten zum Wettbewerbsvorteil.

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