BMAS-Leitlinien zum Homeoffice: 7 Schritte für hybride Bildschirmarbeit
Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) veröffentlicht Empfehlungen für hybride Bildschirmarbeit – mit Fokus auf Kostenübernahme und Gefährdungsbeurteilung.

Das Thema mobiles Arbeiten, Homeoffice und Telearbeit bleibt in der HR-Szene ein Bereich mit viel Unklarheit und Interpretationsspielraum. Mit den neuen Leitlinien des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) kommt nun wieder Bewegung in die Sache.
Der Koalitionsvertrag für die 20. Legislaturperiode beinhaltet den Auftrag, „zur gesunden Gestaltung des Homeoffice im Dialog mit allen Beteiligten sachgerechte und flexible Lösungen zu erarbeiten“. Mit der Veröffentlichung arbeits(schutz)rechtlicher Empfehlungen für hybride Bildschirmarbeit wird der nächste Schritt für einen neuen Standard gesetzt.
Besonders relevant für Arbeitgeber
- Punkt 4: Übernahme der Kosten und Bereitstellung der Grundausstattung bei mobiler Arbeit
- Punkt 5: Gefährdungsbeurteilungen an Arbeitsorten außerhalb des Büros
Die 7 Schritte zur Gestaltung guter hybrider Bildschirmarbeit
- Begriffe, Anwendungsbereiche und Ziele definieren
- Geeignete mobile Bildschirmtätigkeiten festlegen
- Zeitliche Rahmenbedingungen für hybride Bildschirmarbeit festlegen
- Regelungen zur Aufteilung bzw. Übernahme der entstehenden Kosten treffen
- Gefährdungsbeurteilung durchführen, Maßnahmen festlegen und umsetzen
- Beschäftigte informieren und unterweisen
- Maßnahmen auf Wirksamkeit kontrollieren und ggf. anpassen
Mitbestimmung als Erfolgsfaktor
Das Ministerium betont, wie wichtig es ist, die Mitarbeitenden und ihre Vertretungen – etwa den Betriebsrat – in den Prozess der Festlegung von Richtlinien für die Hybridarbeit einzubeziehen. Dort, wo es im Unternehmen oder auf kollektiver Ebene Regeln für die Arbeit von zu Hause gibt, funktioniere Hybridarbeit in der Regel gut.
Quellen zum Nachlesen
Wie onyo Unternehmen unterstützt
onyo hilft Unternehmen, die BMAS-Empfehlungen in der Praxis umzusetzen – von der Ausstattung des Heimarbeitsplatzes über digitale Gefährdungsbeurteilungen bis hin zur Gesundheitsförderung im Homeoffice.
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